Hörspiele

Samstag 00:05 Uhr Deutschlandfunk

Blue Crime

Der Mord an Roger Ackroyd oder Alibi Von Agatha Christie Aus dem Englischen von Friedrich Pütsch Bearbeitung: Lotte Schickel Regie: Wolfgang Schwade Mit Charles Regnier, Joseph Offenbach, Hans Paetsch, Holger Hagen, Josef Dahmen, Herbert Steinmetz, Liselotte Willführ und Inge Stolten Produktion: NDR 1956 Länge: ca. 54" (mono) Agatha Christies Kriminalroman "The Murder of Roger Ackroyd" erschien im Juni 1926 sowohl in Großbritannien als auch in den USA. In ihm steht die Mordmethode im Mittelpunkt, mit der sich die Christie als ausgebildete Apothekenhelferin und Krankenschwester am besten auskannte: Gift. Dr. Sheppard, als Arzt in Kings Abbot tätig, grübelt noch darüber, ob Mr. und Mrs. Abbot, zwei Honoratioren des Dorfes, eines natürlichen Todes gestorben sind, da wird der wohlhabende Fabrikant Roger Ackroyd ermordet. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Todesfällen? Wer ist der Täter? Sheppards Schwester Caroline entdeckt, dass der ältere Herr, der kürzlich das Haus neben ihnen bezogen hat, der berühmte Detektiv Hercule Poirot ist. "Die Psychologie des Verbrechens soll beachtet werden", erklärt er, als er den Fall übernimmt. Und bald werden nahezu alle, die mit Roger Ackroyd zu tun hatten, der Täterschaft verdächtigt. Mit der Lösung dieses Falles landete die Christie einen ungeheuerlichen Coup, indem sie gegen die erste der "Zehn Regeln für einen fairen Kriminalroman" des Londoner Detection Club verstieß, die sie bald darauf selbst unterzeichnen würde. Wenige Monate nach Erscheinen des Romans war die Autorin plötzlich spurlos verschwunden.

Samstag 17:04 Uhr WDR5

Krimi am Samstag

ARD Radio Tatort: Wie, weiß keiner Von Dirk Schmidt Komposition: Rainer Quade Regie: Claudia Johanna Leist Produktion: WDR 2020

Samstag 18:04 Uhr HR2

Hörspiel

ARD Radio Tatort | "Wie, weiß keiner" von Dirk Schmidt Hamm im Ausnahmezustand. Eine seltsame Anschlagsserie bringt die sympathische Stadt an der Peripherie des Ruhrgebiets an den Rand des Chaos. Handelt es sich um einen wirren Einzeltäter oder ist eine leibhaftige Terrororganisation am Werk?

Samstag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Das Jahr des magischen Denkens Von Joan Didion Übersetzung aus dem Amerikanischen: Antje Strubel Komposition: Ole Schmidt Bearbeitung und Regie: Thomas Fritz Mit Heidi Ecks Produktion: MDR 2019 Wiederholung: WDR 5 So 17.04 Uhr

Samstag 19:04 Uhr WDR5

WDR 5 KiRaKa. Radio für Kinder

Kannawoniwasein - Manchmal fliegt einem alles um die Ohren Von Martin Muser Regie: Judith Lorentz Wiederholung: So 14.04 Uhr

Samstag 20:00 Uhr Alex Berlin

Tinnitus

Hörspielexpertin Natalie Gorris wirft Blicke hinter die Kulissen, interviewt Hörspieler und stellt ihre Werke vor - Blicke über den Tellerrand inklusive.

Samstag 20:05 Uhr Deutschlandfunk

Hörspiel

Die Gefangene (2/3) Von Marcel Proust Bearbeitung: Manfred Hess und Hermann Kretzschmar Regie: Iris Drögekamp Komposition: Hermann Kretzschmar Mit Michael Rotschopf, Lilith Stangenberg, Gerd Wameling, Leslie Malton u.a. Produktion: SWR/Dlf 2020 (Teil 3 am 22.8.2020) "Hart und gemein zu sein zu dem, was man liebt, ist so natürlich! Andere sind uns gleichgültig, und Gleichgültigkeit lädt nicht zur Bosheit ein." Marcel Proust. Der Ich-Erzähler Marcel, Spross wohlhabender Eltern, bewegt sich in den höchsten Kreisen von Bourgeoisie und Adel. Nun liegt er in seinem Bett und erinnert sich an die Zeit, als um 1901 in Paris die junge wie lebenslustige Geliebte Albertine in seinem Elternhaus wohnte, gleich einer Gefangenen seiner Eifersucht und jenseits aller Konventionen. Aber wer ist hier Sklave, wer Herr(in) im Spiel der Metamorphosen einer Liebe, deren existenzielle Voraussetzung die Lüge ist, um ihre Intensität zu spüren? Diese ewig alte wie moderne Geschichte spiegelt Proust zugleich im tragikomischen Niedergang des homosexuellen Décadent Baron de Charlus, dessen Leidenschaft zum Geiger Morel den Intrigen des Salons von Madame Verdurin zum Opfer fällt. Die Heraufbeschwörung des erinnerten Liebesleids wird bei Proust zum kaleidoskopischen Instrument, das erst den gnadenlosen Blick auf die berauschende Vielfalt der inneren und äußeren Welt ermöglicht. Und wer will, kann Proust heute auch als Lebensberatung in eigener Sache nutzen. Die insgesamt sieben Bände von Prousts "Recherche" müssen nicht nacheinander gelesen werden. Jeder Band beansprucht als Roman Autonomie, auch wenn die Konzeption des Gesamtwerkes als Zyklus angelegt ist. Dieser Widerspruch, der Teil von Prousts Signatur als Meisterwerk der Moderne ist, spiegelt sich in der SWR-Hörspielfassung wider, die 2018 mit dem vierten Buch, "Sodom und Gomorrha", einsetzte und mit dem fünften, "Die Gefangene", fortgesetzt wird. Die Textfassung folgt der neuen deutschen Übersetzung von Bernd-Jürgen Fischer, basierend auf der französischen Pléiade Ausgabe von 1988, die 2018 abgeschlossen wurde. Die Gefangene (2/3)

Samstag 21:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Bitmemis - not finished yet Von Ralf Haarmann Mit Sandra Bezler, Lilay Huser, Sema Poyraz, Siir Eloglu, Silvia Munzón López und Kerstin Kramer Regie: Ralf Haarmann WDR 2019 Drei junge Frauen der so genannten "dritten Einwanderer-Generation" erzählen von sich und ihren Großmüttern. Wie war es damals, wie ist es heute? Ohne Anspruch auf Vollständigkeit sprechen sie über Heimat, Zugehörigkeit und liefern überraschende Erkenntnisse. Wie sind wir aufgewachsen, wie wurden wir erzogen, welche Rolle spielt der Migrationshintergrund überhaupt noch? Schon die erste Generation der "Gastarbeiterinnen" aus der Türkei war anders als allgemein angenommen: Viele Frauen waren stark und absolut selbstständig, keinesfalls waren sie nur die Anhängsel ihrer arbeitenden Männer. Die Sprecherinnen der dritten Generation legen hier den Fokus auch längst nicht mehr primär auf Integrationsaspekte, vielmehr sehen sie die Konflikte im Elternhaus oder in ihrer Rolle als Frau unabhängig von der Herkunft. An welchen Punkten haben meine Probleme überhaupt noch etwas mit der Herkunft meiner Eltern und Großeltern zu tun? Was macht meine Identität wirklich aus? Klar ist eigentlich nur: eine endgültige Definition von Identität kann es nicht geben, denn alles ist dauernd im Prozess - bitmemis, not finished yet. Allen Aussagen liegen reale Interviews zugrunde. Ralf Haarmann, geb. 1970. Komponist, Autor und Hörspielregisseur. Gründer der freien Theatergruppe Samaldo Tamatues Horseproduction und des Labels klangm?bel. Kompositionen für Hörspiele unter anderen Auch Deutsche unter den Opfern (WDR 2017), Alphabet (Dlf 2019).

Samstag 21:05 Uhr NDR Info

Das Kriminalhörspiel

ARD Radio Tatort: Wie, weiß keiner Von Dirk Schmidt Komposition: Rainer Quade Regie: Claudia Leist Mit Matthias Leja, Sönke Möhring, Christine Prayon u.v.a. WDR 2020 Hamm wird durch eine Anschlagsserie erschüttert. Ein wirrer Einzeltäter? Oder ist eine Terrororganisation am Werk? LKA-Ermittlungen und modernste Fahndungsmethoden erbringen keine echten Fortschritte. Das Vertrauen in die Polizei schwindet. In diesem Kampf gegen Angst und Paranoia erscheint der Task Force Hamm ein Hoffnungsschimmer in Gestalt eines neuen Kollegen, der, zugegeben etwas unorthodox, einen Teil der Ermittlungen übernimmt. Sie finden diese und weitere Episoden des ARD Radio Tatorts in der ARD Audiothek. Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst. 21:30 - 21:35 Uhr Nachrichten Das Kriminalhörspiel

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